Leitbild des Taufkirchner Integrationskreises ( TIK )

Das Leitbild des Taufkirchner Integrationskreises (TIK)

  1. WIR ÜBER UNS
    WIR sind eine Gruppe von Menschen, die sich im Gemeindebereich Taufkirchen (Vils) für die Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit einsetzen. Der ehrenamtliche Einsatz der Helfer und Paten, sowie des gesamten  Integrationskreises und die Kooperation mit Behörden und Institutionen unterstützten das gemeinsame  Ziel der Begleitung und Integration der schutzbedürftigen Menschen in unsere Gesellschaft.

    ÜBER den Leitsatz „mit Herz und für die Vernunft für die Integration der Flüchtlinge“ definieren wir unsere ehrenamtliche Arbeit. Wir sind der Überzeugung, dass einerseits Menschlichkeit und Empathie und andererseits die aktive Mitgestaltung zu einem besseren Miteinander in unserer Gesellschaft führen werden.

    UNS ist wichtig, den vor Flucht, Verfolgung oder Vertreibung geflohenen Menschen mit Respekt und ehrlichem Interesse zu begegnen. Durch gemeinsame Aktivitäten und die regelmäßige Begegnung schaffen wir ein Verständnis für unsere Kultur und unser Gesellschaftssystem.

  2. SELBSTBILD / LEITGEDANKE
    Viele Menschen suchen auch in Deutschland Schutz und Hilfe vor Krieg, Verfolgung, Hunger und Not und vor unmenschlichen und korrupten, kaum rechtsstaatlichen Regimen. Sowohl die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK), als auch das Deutsche Asylrecht stellen u.a. den rechtlichen Rahmen dar, nach dem Bund und Länder die Integration steuern. Im Mittelpunkt der Arbeit des Integrationskreises stehen die Flüchtlinge und Asylbewerber, die im Gemeindebereich Taufkirchen (Vils) untergebracht sind. Dazu folgen wir im Integrationskreis einem Leitbild: Das Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ leitet uns dabei, die Neuankömmlinge möglichst schnell an die Selbständigkeit in unserer Gesellschaft heranzuführen.Unser Tun und Handeln ist geprägt von Respekt und ehrlichem Interesse den flüchtenden Menschen gegenüber, als Helfer, Begleiter, Wegweiser oder Ratgeber.Unsere Hilfe beginnt beim Erstkontakt in der Unterkunft,  ist bedarfsgerecht und erzeugt keine überzogene Erwartungshaltung oder mündet in „Überversorgung“.Gemeinsame Aktivitäten und die Begegnungen mit den geflüchteten Menschen schaffen Vertrauen und Nähe. Somit haben wir eine besondere Verantwortung hinsichtlich Information und Kommunikation, d.h. der Verschwiegenheit Dritten gegenüber.

    Das Ehrenamt stellt eine große Herausforderung dar. Daher achten wir auch auf unser eigenes Wohlergehen und bringen das ein, wozu wir individuell und persönlich ohne negative Folgen in der Lage sind.

    Wir sind bereit, uns persönlich aber auch die Organisation und das Team weiter zu entwickeln. Positive Impulse von innen und außen tragen dazu bei, Veränderungen gemeinsam vorzunehmen.

    Wir kooperieren mit allen Kräften, die der Integration dienen, wie Gemeinde, Landratsamt, Kirchen, Schulen, Polizei, Arbeitsagentur, Job Center, aber auch andere Helferkreise, usw..